Die Luftfahrt setzt zunehmend auf Sustainable Aviation Fuel (SAF), um ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren. SAF wird über unterschiedliche Produktionswege aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt – unter anderem aus gebrauchten Speiseölen, tierischen Fetten, Biomasse oder durch Power-to-Liquid-Verfahren.
Mit steigender Produktion und Nutzung von SAF gewinnt die Qualitätskontrolle dieser Kraftstoffe zunehmend an Bedeutung. Neben der chemischen Zusammensetzung spielt dabei auch die Reinheit des Kraftstoffs eine wichtige Rolle.
SAF muss die hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der Luftfahrt erfüllen. Die internationalen ASTM-Spezifikationen bilden hierfür eine wichtige Grundlage. Insbesondere ASTM D7566 definiert Anforderungen an synthetische Komponenten und deren Beimischung zu konventionellem Flugkraftstoff. Neue SAF-Produktionswege werden schrittweise qualifiziert und in den Standard aufgenommen.
Mit der zunehmenden Vielfalt an Produktionsverfahren und dem weltweit steigenden Einsatz von SAF wächst damit auch der Bedarf an zuverlässigen und reproduzierbaren Prüfverfahren.
Für SAF-Hersteller, Prüflabore und weitere Akteure der Luftfahrtindustrie bietet die Partikelkontrolle hier vielfältige Möglichkeiten. Beispielsweise die Überprüfung der Kraftstoffreinheit, die Kontrolle von Produktions- und Aufbereitungsprozessen, die Untersuchung von Verunreinigungen, die Überwachung von Lagerung und Transport sowie die Dokumentation und Bewertung von Qualitätsdaten.
Sustainable Aviation Fuel verändert die Kraftstofflandschaft der Luftfahrt und schafft gleichzeitig neue Anforderungen an die Qualitätskontrolle. Das PAMAS S40 AVTUR ist speziell für solche Anwendungen entwickelt worden und liefert zuverlässige Ergebnisse.
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